Der Kasten „Marie-Jo“
Entstanden aus einer Geste der Dankbarkeit.
Als einzigartiges Geschenk gedacht, sollte er etwas Einfaches ausdrücken, das sich nur schwer in Worte fassen lässt: Dankbarkeit, die Sanftheit einer menschlichen Präsenz und die Bedeutung einer Verbindung.
Materialien, Proportionen und Details des Kastens wurden um diese Absicht herum entwickelt.
Die Helligkeit der Esche, die Feinheit des Birnbaums und die Tiefe des Nussbaums bilden eine ausgewogene, zurückhaltende und warme Komposition.
Ein Gleichgewicht der Holzarten
Der Korpus besteht aus massiver Esche.
Das helle Holz bringt Licht und gibt dem Stück eine sanfte, natürliche Präsenz. Der Kasten steht auf feinen Füßen aus Birnbaum, die ihn optisch leichter wirken lassen und ihm eine zartere Silhouette geben.
Schmale Nussbaumleisten betonen die Linien des Stücks.
Ihr tieferer Farbton begleitet die helle Esche, ohne sie zu dominieren. Dieser dezente Kontrast strukturiert den Kasten und schafft ein Gleichgewicht zwischen Leichtigkeit und Tiefe.
Eine Windrose als Orientierungspunkt
Der Deckel trägt eine Windrose in Intarsientechnik.
Sie ist mehr als ein dekoratives Motiv und steht für Richtung, Orientierung und Gleichgewicht. Sie lenkt den Blick natürlich zur Mitte des Kastens und gibt dem Stück eine symbolische Dimension.
Die Geometrie des Motivs steht im Dialog mit den klaren Linien des Kastens und den natürlichen Kontrasten der verschiedenen Hölzer.
Im Inneren eine andere Welt
Beim Öffnen zeigt sich ein mit Mahagoni furnierter Innenraum.
Der warme Farbton bildet einen Kontrast zur hellen Außenseite aus Esche und gibt dem Inneren eine intimere, umhüllende Atmosphäre.
Eine lasergravierte Platte aus Nussbaum vervollständigt die Arbeit. Zurückhaltend bildet sie die Signatur des Stücks und erinnert an die persönliche Absicht, die seiner Entstehung zugrunde lag.
Ein Stück aus Dankbarkeit
Der Wert des Kastens „Marie-Jo“ liegt nicht nur in den verwendeten Materialien oder in den Arbeitsstunden seiner Herstellung.
Er entstand, um Dankbarkeit auszudrücken.
Jede Holzart, jeder Kontrast und jedes Detail trug dazu bei, diese Absicht im Material sichtbar zu machen.
Deshalb gehört er heute zu den Ehrenstücken der Werkstatt: als Spur eines einzigartigen Objekts, vor allem aber der menschlichen Verbindung, aus der es entstanden ist.